Kallbachfest 2007

Im Rahmen eines „kritischen Einsatzes“ sollte beim traditionellen Kallbachfest der Freiwilligen Feuerwehr Michelsrombach der Bevölkerung gezeigt werden, wie sich die Bevölkerungsentwicklung und die Ausrüstung auf die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren auswirken könnte. Unter dem „Kritischen Einsatz“ versteht man in Feuerwehrkreisen den Einsatz einer Löschgruppe bei der Brandbekämpfung mit Menschenrettung an einem eingeschossigen Wohnhaus.

Am Samstagabend lud die Feuerwehr zu einem Bayrischen Abend ein. Hier konnte sich die Bevölkerung mit Grillhaxen und Kreuzbergbier verwöhnen lassen.

Mit einem Frühschoppen  mit anschließendem Mittagstisch begann die Festveranstaltung am Sonntagmorgen. Anschließend bot sich für Kinder die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Jugendfeuerwehr zu informieren.

Am Nachmittag konnte die Feuerwehr bei einer feuerwehrtechnischen Vorführung die Einsatzgrenzen einer schwach besetzten Feuerwehrmannschaft der Bevölkerung veranschaulichen. Bei dieser Vorführung sollte aus einem brennenden Haus, durch ein Gerüstblock dargestellt, eine verletzte Person gerettet werden. Hierbei kamen 2 Feuerwehreinheiten nebeneinander zum Einsatz.

Eine Einheit kam in Gruppenstärke, das sind 9 Feuerwehrleute, an der Einsatzstelle an und konnte sofort mit der Menschenrettung beginnen, da sich der Angriffstrupp schon während der Fahrt im Feuerwehrfahrzeug mit Atemschutzgeräten ausrüsten konnte und ihr Fahrzeug über einen eingebauten Wassertank mit Schnellangriffseinrichtung verfügte. Durch eine ausreichende Personalstärke kann hier parallel gearbeitet werden. Die Kameraden rüsten sich aus, andere bringen eine Leiter in Stellung. Wieder andere aus der Gruppe richten eine Wasserversorgung her.

Doch wie verläuft der Einsatz der zweiten Feuerwehr, die nur aus vier Feuerwehrleuten besteht – welches bald eine alltägliche Situation werden könnte. Auch hier erkundet der Gruppenführer und gibt den Einsatzbefehl. Aber koordiniertes Arbeiten ist hier mit der stark unterbesetzten Gruppe nicht möglich. Zuerst muss über einen Hydranten die Löschwasserversorgung aufgebaut werden. Anschließend kann die Leiter von drei Kameraden aufgerichtet werden, danach erst können sich die Feuerwehrleute mit Atemschutz ausrüsten und zur Menschenrettung vorgehen.

Karl Fey kommentierte die Vorführung und überbrückte die Zeit mit Informationen über den bevorstehenden Einsatz der Feuerwehr und Hintergründe zur Feuerwehrarbeit. Er konnte während der Vorführung aufzeigen, wie groß die Unterschiede im Einsatz bei einer materiell gut ausgerüsteten und personell gut besetzen Feuerwehr im Gegensatz zu einer schlechter ausgerüsteten und schwächer besetzten Feuerwehr sind.

Der Vorsitzende der Brandschutzkommission, Stadtrat Theo Flügel, der als Gast anwesend war, bedankte sich bei der Feuerwehr für die Vorführung der Übung  und überbrachte die Grüße von Bürgermeister Dr. Fennel.

 

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